Motion detector
Bewegungsmelder kaufen: So finden Sie das richtige Modell
Ob als automatische Lichtsteuerung im Flur, als zusätzlicher Schutz an der Hauswand oder zum energiesparenden Schalten im Keller – ein Motion detector schaltet Ihr Licht genau dann, wenn es gebraucht wird. Worauf es bei der Auswahl ankommt: Einsatzort, Sensortechnik, Montageart und Erfassungsbereich.
Innen oder außen? Auf die Schutzart achten
Für innen genügen kompakte Melder ohne besonderen Wetterschutz. Ein Bewegungsmelder für außen braucht dagegen die passende IP-Schutzart:
- Inside (Flur, Treppenhaus, Keller): kompakte Wand- oder Deckenmelder.
- Außen, überdacht (Eingang, Carport): mindestens IP44.
- Außen, Wetterseite (Hauswand, Einfahrt): IP65 für vollen Spritzwasserschutz.
PIR oder HF – welche Sensortechnik passt?
PIR-Melder (Infrarot) reagieren auf die Wärmebewegung von Personen und sind der bewährte Standard für Flure, Eingänge und Wände. HF-Melder (Hochfrequenz) erfassen Bewegung auch durch dünne Materialien wie Glas – ideal für Decken, Feuchträume und den verdeckten Einbau. Details erklären wir im Ratgeber HF- oder Infrarot-Sensor?
Montageart: Wand, Decke, Unterputz oder nachrüsten
- Wand: schwenkbare Melder wie der Bea erfassen gezielt entlang der Laufrichtung.
- Decke 360°: rundum erfassende Melder wie der Ina ceiling motion detector für Räume und Flure.
- Unterputz: unauffällige Melder wie der Ela direkt in der Schalterdose.
- Nachrüsten ohne neue Leitung: das Jana-Set oder ein Steckdosen-Bewegungsmelder – ganz ohne Elektriker.
Richtig einstellen: LUX, Zeit und Empfindlichkeit
Drei Regler bestimmen das Verhalten jedes Melders: LUX (Dämmerungsschwelle), TIME (Nachlaufzeit) und SENS (Empfindlichkeit bzw. Reichweite). Bleibt das Licht dauerhaft an oder schaltet es nicht wie gewünscht, hilft unser Ratgeber Bewegungsmelder bleibt an mit einem Schritt-für-Schritt-Diagnosebaum.




