
- 1Präsenzmelder vs. Bewegungsmelder: der Unterschied
- 2Was ist ein Präsenzmelder und wie funktioniert er?
- 3Licht geht aus, obwohl jemand im Raum ist?
- 4Welcher Melder passt in welchen Raum?
- 5PIR oder HF-Radar: Welche Technik steckt im Präsenzmelder?
- 6Präsenzmelder: Aufputz, Unterputz oder Einbau?
- 7Präsenzmelder an der Decke: Montagehöhe und Position
- 8Präsenzmelder einstellen: LUX, TIME und SENS
- 9Anschluss und mehrere Melder im Raum
- 10Präsenzmelder von Oktaplex im Überblick
- 11Häufige Fragen zu Präsenzmeldern
Beide schalten das Licht automatisch, und trotzdem sind sie nicht dasselbe. Ein Motion detector reagiert auf deutliche Bewegungen, etwa wenn jemand durch den Flur geht. Ein Presence detector erkennt schon kleinste Bewegungen wie das Tippen am Schreibtisch und lässt das Licht an, solange jemand im Raum ist. Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen Präsenzmelder und Bewegungsmelder, zeigt, welcher Melder in welchen Raum gehört, und hilft Ihnen bei Bauform, Montagehöhe und Einstellung.
- Motion detector gehören in Durchgangsbereiche wie Flur, Treppe, Kellergang, Garage (nur zum Parken) oder Hauseingang. Sie erfassen Gehen und schalten nach der Nachlaufzeit ab.
- Presence detector gehören in Räume, in denen man sitzt oder steht: Büro, Homeoffice, Bad, WC. Diese Melder erfassen auch kleine Handbewegungen, deshalb bleibt das Licht bei ruhiger Schreibtischarbeit an.
- Montage: Präsenzmelder sitzen fast immer an der Decke, mittig über dem Aufenthaltsbereich, meist in 2 bis 4 m Höhe.
- Technik: PIR reagiert auf bewegte Wärmequellen wie den Körper und erfasst nicht durch Wände. HF-Radar (bei Oktaplex 24 GHz) erkennt feinste Bewegungen, kann aber durch dünne Wände hindurch auslösen.
- Bauform: Aufputz zum Nachrüsten, Deckeneinbau für abgehängte Decken, Einbaumodul für den verdeckten Einbau.
- Sicherheit: Der Anschluss an 230 V ist Aufgabe einer Elektrofachkraft.
Präsenzmelder vs. Bewegungsmelder: der Unterschied
Entscheidend ist, wofür der Melder gebaut ist. Ein Bewegungsmelder soll das Licht einschalten, wenn jemand kommt. Ein Präsenzmelder soll das Licht anlassen, solange jemand da ist. Daraus folgen alle weiteren Unterschiede:
| Merkmal | Motion detector | Presence detector |
|---|---|---|
| Reagiert auf | deutliche Bewegungen, z. B. Gehen | auch kleinste Bewegungen, z. B. Tippen, Schreiben, Umblättern |
| Aufgabe | Licht an, wenn jemand vorbeikommt | Licht an, solange jemand im Raum ist |
| Typische Räume | Flur, Treppe, Kellergang, Garage (nur zum Parken), Eingang, Außenbereich | Büro, Homeoffice, Bad, WC, Besprechungsraum, Umkleide |
| Typische Montage | Wand oder Decke | fast immer Decke, über dem Aufenthaltsbereich |
| Erfassung | große Reichweite, grobe Zonen | feine Präsenzzone unter dem Melder plus größere Bewegungszone |
| Helligkeitsmessung | meist nur vor dem Einschalten | je nach Modell auch bei brennendem Licht (Mischlichtmessung) |
| Nachlaufzeit | eher kurz: Sekunden bis wenige Minuten | eher lang: mehrere Minuten |
| Outdoor area | ja, viele Modelle mit IP44 oder IP65 | meist innen, IP65-Deckenmodelle auch überdacht außen |
| Price | günstiger | meist etwas teurer |
Kurz gesagt: Ein Präsenzmelder erkennt in seinem Bereich zusätzlich die kleinen Bewegungen, die ein Bewegungsmelder übersieht. Ein Bewegungsmelder reicht dafür meist weiter. Umgekehrt wird ein Bewegungsmelder nicht zum Präsenzmelder, nur weil man seine Empfindlichkeit hochdreht. Ihm fehlt die feine Auflösung direkt unter dem Melder.
Was ist ein Präsenzmelder und wie funktioniert er?
Ein Präsenzmelder ist ein Sensor, der die Anwesenheit von Personen erkennt und das Licht automatisch ein- und ausschaltet. Er überwacht den Raum ohne Unterbrechung. Erkennt er eine Bewegung und ist es dunkler als die eingestellte Schaltschwelle, schaltet er das Licht ein. Jede weitere erkannte Bewegung startet die Nachlaufzeit neu. Erst wenn für die eingestellte Zeit niemand mehr erfasst wird, geht das Licht aus.
Präsenzzone und Bewegungszone
Präsenzmelder arbeiten mit zwei Bereichen. Direkt unter dem Melder liegt die Präsenzzone. Dort ist die Auflösung so fein, dass schon Hand- und Kopfbewegungen genügen. Außen herum liegt die größere Bewegungszone. Hier wird, wie beim Bewegungsmelder, deutliches Gehen erkannt. Bei den Infrarot-Präsenzmeldern Sam and Tim reicht die Präsenzzone laut Anleitung rund 3 m um den Melder (Ø 6 m), die Bewegungszone bis 10 m (Ø 20 m).
Für die Planung bedeutet das: Schreibtisch, Sitzplatz oder Waschtisch gehören in die Präsenzzone und nicht an den Rand des Erfassungsbereichs.
Helligkeit: Schaltschwelle und Mischlicht
Präsenzmelder für die Lichtsteuerung haben einen Lichtsensor. Mit dem LUX-Regler legen Sie fest, bis zu welcher Umgebungshelligkeit er schaltet. Bei den Oktaplex-Präsenzmeldern reicht der Bereich von 3 Lux (nur bei Dunkelheit) bis 2000 Lux (auch bei Tageslicht). Viele Präsenzmelder messen die Helligkeit zusätzlich weiter, während das Licht brennt (Mischlichtmessung). Solche Geräte schalten ab, sobald genug Tageslicht da ist, selbst wenn noch jemand im Raum sitzt. Ob ein Modell das kann, steht im Datenblatt.
Eine echte Konstantlichtregelung, die das Kunstlicht stufenlos an das Tageslicht anpasst, braucht dimmbare Leuchten und eine DALI- oder 1–10-V-Steuerung. Das ist eher ein Thema für Büro- und Gewerbebauten. Die Oktaplex-Präsenzmelder schalten per Relais ein und aus; sie dimmen nicht. In Räumen mit wenig Tageslicht wie Bad, Flur oder Keller spielt beides kaum eine Rolle.
Licht geht aus, obwohl jemand im Raum ist?
Das ist das typische Zeichen, dass am falschen Ort ein Bewegungsmelder hängt. Im Bad, am Schreibtisch oder auf dem WC bewegt man sich kaum. Ein Bewegungsmelder mit groben Erfassungszonen registriert diese kleinen Bewegungen nicht. Die Nachlaufzeit läuft ab, und Sie sitzen im Dunkeln, bis Sie winken.
Ein Präsenzmelder löst genau dieses Problem: Er reagiert in seiner Präsenzzone auf feinste Bewegungen und startet die Nachlaufzeit mit jeder Regung neu. Bevor Sie den Melder tauschen, prüfen Sie aber drei häufige Ursachen:
- Nachlaufzeit zu kurz: Für Aufenthaltsräume sind mehrere Minuten sinnvoll, nicht 10 bis 30 Sekunden.
- Sitzplatz außerhalb der Erfassung: Der Melder hängt über der Tür, der Schreibtisch steht aber am anderen Ende des Raums.
- Empfindlichkeit zu niedrig: Hat Ihr Melder einen SENS-Regler, erhöhen Sie ihn schrittweise.
Welcher Melder passt in welchen Raum?
Als Faustregel gilt: Durchgang → Bewegungsmelder, Aufenthalt → Präsenzmelder. Im Einzelfall hilft diese Entscheidungshilfe:
Ein Motion detector genügt und ist die günstigere Lösung. Für die Decke eignet sich ein 360°-Deckenmelder wie Ina, für die Wand ein Unterputzmelder anstelle des Lichtschalters. Eine kurze Nachlaufzeit von 1 bis 3 Minuten reicht.
Hier gehört ein Presence detector an die Decke, mittig über den Arbeitsplätzen. Wählen Sie eine lange Nachlaufzeit von 10 Minuten oder mehr, damit das Licht auch bei konzentrierter Arbeit anbleibt.
Hier empfiehlt sich ein Presence detector. Beim Zähneputzen, Rasieren oder auf dem WC bewegt man sich wenig, und genau daran scheitern Bewegungsmelder. Hinter einer Duschwand aus Glas erkennt ein Infrarotmelder zudem niemanden, ein HF-Melder wie Noa erfasst dagegen auch durch Glas. Achten Sie auf die passende Schutzart: Der Einbaumelder Noa ist raumseitig nach IP65 geschützt, im Deckenhohlraum nach IP20. Welche Schutzart wo nötig ist, regeln die Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701. Das beurteilt die Elektrofachkraft.
Hier passt ein wetterfester Präsenzmelder für die Decke (IP65) wie Tim or Pia. Er erfasst von oben rundum und bemerkt auch ruhige Arbeiten, wenn die Werkbank in der Präsenzzone unter dem Melder liegt. Dank IP65 lässt er sich auch unter Carport oder Vordach montieren.
Draußen ist ein klassischer Bewegungsmelder an der Wand meist die bessere Wahl. Er hat eine große Reichweite und erfasst Personen, die sich seitlich nähern. Passende Modelle finden Sie in der Kategorie Motion detector.
PIR oder HF-Radar: Welche Technik steckt im Präsenzmelder?
Die meisten Präsenzmelder arbeiten mit einem von zwei Sensorprinzipien (seltener sind Ultraschall- oder Kombigeräte). Beide erkennen Anwesenheit, unterscheiden sich aber darin, was sie messen und wo ihre Grenzen liegen.
| PIR (Passiv-Infrarot) | HF (Hochfrequenz-Radar, z. B. 5,8 oder 24 GHz) | |
|---|---|---|
| Misst | Wärmestrahlung, die sich im Raum bewegt | Reflexionen eigener Funksignale (Doppler-Prinzip) |
| Feine Bewegungen | gut in der Präsenzzone | sehr gut, auch kleinste Bewegungen |
| Erfassung durch Wände und Glas | No, nur was er „sieht“ | Yes, durch dünne Wände, Decken, Türen und Glas |
| Typische Störquellen | Heizkörper, warme Luftströme, direkte Sonne | Bewegung in Nachbarräumen, Ventilatoren, wehende Vorhänge |
| Verdeckter Einbau | No, die Linse muss frei sein | Yes, hinter dünnen, nicht metallischen Abdeckungen (Lichtsensor frei lassen) |
| Oktaplex-Modelle | Sam, Tim, Pia | Isa, Noa, Amy |
In Räumen mit leichten Trennwänden oder Glastüren zu belebten Bereichen ist PIR die bessere Wahl, weil seine Erfassung an Wand und Glas endet. HF spielt seine Stärken aus, wo es auf feinste Erfassung ankommt oder der Melder verdeckt verbaut werden soll. Drehen Sie die Empfindlichkeit (SENS) dann so weit zurück, dass angrenzende Räume nicht mehr auslösen. Den ausführlichen Vergleich finden Sie im Ratgeber HF- oder Infrarot-Bewegungsmelder?
Präsenzmelder: Aufputz, Unterputz oder Einbau?
Neben der Technik entscheidet die Bauform, und die hängt vor allem von Ihrer Decke ab. Mit „Unterputz“ ist bei Präsenzmeldern der bündige Deckeneinbau gemeint: in einer Gerätedose in der Massivdecke oder mit Federn in einem runden Ausschnitt einer abgehängten Decke. Sichtbar bleibt nur die flache Front. Noa und Sam sind für den Deckenausschnitt gebaut.
| Bauform | Geeignet für | Oktaplex-Modell | Technik | Montagehöhe |
|---|---|---|---|---|
| Aufputz, ultraflach | Nachrüsten an Beton- und Putzdecken, ohne Deckenausschnitt | Isa (Ø 115 mm, 22 mm hoch, weiß oder schwarz) | HF 24 GHz, IP20 | 2–4 m |
| Aufputz, wetterfest | Garage, Werkstatt, Keller, Carport, Vordach | Tim (auch mit Fernbedienung), Pia | PIR, IP65 | Tim 2,2–6 m, Pia 2,2–4 m |
| Deckeneinbau (Unterputz) | abgehängte Decken, Gipskarton, Holzdecken | Noa (Ausschnitt Ø 63–66 mm), Sam (Ausschnitt Ø 77–80 mm, auch mit Fernbedienung) | Noa HF, Sam PIR | Noa 2–4 m, Sam 2,2–6 m |
| Einbaumodul | verdeckt in Leuchte, Verteilerdose oder Zwischendecke | Amy (ca. 93 × 45 × 25 mm) | HF 24 GHz, IP20 | Decke 2–4 m, Wand 1–2,5 m |
Präsenzmelder an der Decke: Montagehöhe und Position
Ein Präsenzmelder arbeitet nur so gut, wie er platziert ist. Diese Regeln haben sich bewährt:
- Über den Aufenthaltsbereich: Der Melder gehört über Schreibtisch, Sitzgruppe oder Waschtisch, also dorthin, wo man sich am wenigsten bewegt.
- Montagehöhe einhalten: Laut Anleitung arbeiten Isa, Noa und Amy in 2 bis 4 m Höhe, Pia in 2,2 bis 4 m, Sam und Tim in 2,2 bis 6 m. Je höher der Melder sitzt, desto größer die Fläche, aber desto weniger empfindlich die Präsenzzone.
- Große Räume aufteilen: Reicht ein Melder nicht aus, schalten mehrere Melder gemeinsam dieselbe Beleuchtung.
- PIR nicht an Wärmequellen: Heizkörper, Lüftungsauslässe und warme Luftströme in der Nähe können Fehlschaltungen auslösen.
- HF nicht an dünne Wände zu belebten Bereichen: Radar erfasst durch Leichtbauwände. Halten Sie Abstand und reduzieren Sie SENS.
- Lichtsensor nicht abschatten: Die Helligkeit wird am Melder gemessen, nicht am Schreibtisch. Liegt der Melder im Schatten, hält er den Raum für dunkler, als er ist.
Präsenzmelder einstellen: LUX, TIME und SENS
Die HF-Modelle Isa, Noa und Amy stellen Sie an drei Reglern ein. Die Infrarot-Modelle Sam, Tim und Pia haben am Gerät die Regler LUX und TIME.
| Regler | function | Bereich | Tipp |
|---|---|---|---|
| LUX | Helligkeitsschwelle: bis zu welcher Umgebungshelligkeit der Melder schaltet | 3 Lux (nur bei Dunkelheit) bis 2000 Lux (auch bei Tageslicht) | Zum Einrichten auf Maximum (Sonnensymbol), danach auf die gewünschte Dämmerung zurückdrehen |
| TIME | Nachlaufzeit nach der letzten erkannten Bewegung | 10 s bis 12 min (HF-Modelle) bzw. 30 min (Infrarot-Modelle) | Aufenthaltsräume lang, Durchgangsbereiche kurz |
| SENS | Empfindlichkeit und damit Reichweite | per Drehregler von min bis max (HF-Modelle), in drei Stufen per Fernbedienung (Sam und Tim mit Fernbedienung) | Bei HF so weit reduzieren, dass Nachbarräume nicht auslösen |
Als Startwerte für die Nachlaufzeit haben sich bewährt:
| Raum | Follow-up time (TIME) | Helligkeit (LUX) |
|---|---|---|
| Büro, Homeoffice | 10–12 min, bei Infrarot-Modellen auch 15 min | mittlere Stellung, bei Tageslicht nachjustieren |
| Bad, WC | 5–10 min | Maximum, wenn wenig Tageslicht einfällt |
| Keller, Hauswirtschaftsraum | 5–10 min | Maximum |
| Garage, Werkstatt | 5–15 min | Maximum oder mittlere Stellung |
| Flur, Treppe | 1–3 min | nach Bedarf |
| Carport, Vordach | 1–5 min | niedrig, nur bei Dämmerung |
Einstellen per Fernbedienung: Sam and Tim gibt es auch mit Fernbedienung. Damit stellen Sie alles vom Boden aus ein, ohne Leiter. Nachlaufzeit und Empfindlichkeit wählen Sie in Stufen. Die Helligkeitsschwelle stellen Sie per Taste ein, oder die Lernfunktion übernimmt die aktuelle Raumhelligkeit. Außerdem gibt es einen Testmodus sowie Dauer-An und Dauer-Aus für jeweils 8 Stunden, etwa für Gäste oder die Reinigung. Bei Pia aktivieren Sie Dauerlicht für 6 Stunden über einen vorgeschalteten Lichtschalter: innerhalb von 3 Sekunden zweimal aus- und wieder einschalten. Einmal kurz aus und ein führt zurück in den Sensorbetrieb.
Anschluss und mehrere Melder im Raum
Oktaplex-Präsenzmelder werden wie ein Schalter in die Zuleitung der Leuchte gesetzt. Angeschlossen werden L (Phase), N (Neutralleiter) und L‘ (geschaltete Phase zur Leuchte). Am Montageort muss also ein Neutralleiter vorhanden sein.
- Switching capacity: Isa, Noa, Sam, Tim und Pia schalten bis 1000 W LED (2000 W ohmsche Last), das kompakte Modul Amy bis 300 W LED (1200 W ohmsch). Für die übliche LED-Beleuchtung im Wohnbereich reicht das mehr als aus.
- Mehrere Melder: In großen oder verwinkelten Räumen lassen sich mehrere Melder zusammenschalten (Master-Master oder Master-Slave). Erkennt einer von ihnen Anwesenheit, geht das Licht der ganzen Gruppe an. Wie das funktioniert, zeigt der Ratgeber Master/Master und Master/Slave.
- Keine Wechsel- und Kreuzschaltung: Ein Präsenzmelder ersetzt keinen Schalter einer Wechsel- oder Kreuzschaltung. Für Räume mit mehreren Zugängen nutzen Sie stattdessen mehrere Melder im Verbund.
Präsenzmelder von Oktaplex im Überblick
Ob Aufputz, Deckeneinbau oder verdecktes Modul, PIR oder Radar: Für die gängigen Deckenarten finden Sie ein passendes Modell in unserer Kategorie Presence detector. Hinter Oktaplex steht die ETAPLEX GmbH aus Düsseldorf. Bei Fragen hilft Ihnen unser deutschsprachiger Support, und alle Anleitungen stehen online bereit.

Ultraflacher 24-GHz-Radar-Präsenzmelder für die Decke, nur 22 mm hoch. Auch in Schwarz erhältlich.

Deckeneinbau mit 24-GHz-Radar, raumseitig nach IP65 geschützt, für Büro, Flur, Bad und WC.

Kompaktes Radar-Modul für den verdeckten Einbau in Leuchte, Dose oder Zwischendecke.

Infrarot-Präsenzmelder für den Deckeneinbau, mit Fernbedienung und Lernfunktion für die Helligkeit.

Wetterfester Infrarot-Präsenzmelder (IP65) für Garage, Carport und Vordach.

IP65-Präsenzmelder mit Dauerlicht-Funktion über den normalen Lichtschalter.
Häufige Fragen zu Präsenzmeldern
Was ist der Unterschied zwischen Präsenzmelder und Bewegungsmelder?
Ein Bewegungsmelder reagiert auf deutliche Bewegungen wie Gehen und eignet sich für Durchgangsbereiche. Ein Präsenzmelder erkennt zusätzlich kleinste Bewegungen wie Tippen oder Schreiben und lässt das Licht an, solange jemand im Raum ist. Deshalb ist er die richtige Wahl für Büro, Bad und andere Räume, in denen man sich länger aufhält.
Kann ein Präsenzmelder den Lichtschalter ersetzen?
In vielen Räumen ja. Der Melder schaltet das Licht bei Anwesenheit selbst ein und nach der Nachlaufzeit wieder aus. Ein vorgeschalteter Schalter bleibt trotzdem praktisch, um den Melder ganz abzuschalten oder, wie bei Pia, Dauerlicht zu aktivieren. Sam und Tim mit Fernbedienung bieten Dauer-An und Dauer-Aus für jeweils 8 Stunden.
Wo montiert man einen Präsenzmelder am besten?
An der Decke, möglichst mittig über dem Bereich, in dem man sich aufhält, zum Beispiel über dem Schreibtisch oder dem Waschtisch. Wichtig ist, dass der Sitzplatz in der Präsenzzone direkt unter dem Melder liegt und nicht am Rand des Erfassungsbereichs.
Welche Montagehöhe braucht ein Präsenzmelder?
Üblich sind 2 bis 4 m, einige Infrarot-Modelle wie Sam und Tim arbeiten bis 6 m. Je höher der Melder sitzt, desto größer die erfasste Fläche, aber desto geringer die Empfindlichkeit für feine Bewegungen. Bei den üblichen Deckenhöhen in Wohnräumen von 2,40 bis 2,80 m liegen Sie im richtigen Bereich.
Aufputz oder Unterputz: Welcher Präsenzmelder ist besser?
Das hängt von der Decke ab. Bei massiven Decken ist ein flacher Aufputzmelder am einfachsten, weil kein Deckenausschnitt nötig ist. Bei abgehängten Decken oder Gipskarton wirkt ein Einbaumelder eleganter, da nur die flache Front sichtbar bleibt. Wie weit und wie fein ein Melder erfasst, hängt vom Modell ab, nicht von der Bauform.
Funktioniert ein Präsenzmelder im Bad?
Ja, das Bad ist sogar ein typischer Einsatzort, weil man sich dort oft wenig bewegt. Wählen Sie einen Melder mit der passenden Schutzart für den Montageort. Welche Schutzart wo nötig ist, legen die Schutzbereiche nach DIN VDE 0100-701 fest. Das beurteilt die Elektrofachkraft.
Gibt es Präsenzmelder für außen?
Präsenzmelder sind überwiegend für Innenräume gebaut. Es gibt aber wetterfeste Deckenmodelle mit IP65 wie Tim und Pia, die auch in Garage, Carport oder unter dem Vordach arbeiten. Für Hauseingang, Hof und Garten ist ein Bewegungsmelder an der Wand mit großer Reichweite meist die bessere Wahl.
Erkennt ein Präsenzmelder auch Personen, die ganz still sitzen?
Meist ja: Er erkennt sehr kleine Bewegungen wie Tippen, Schreiben oder Umblättern. Völlig regungslose Personen erfassen die meisten Präsenzmelder dagegen nicht zuverlässig. Eine ausreichend lange Nachlaufzeit überbrückt kurze Ruhephasen. Ins Schlafzimmer gehört ein Präsenzmelder trotzdem nicht: Nachts soll das Licht aus bleiben, und schon das Umdrehen im Bett könnte es einschalten.
Warum geht das Licht trotz Präsenzmelder aus?
Meist ist die Nachlaufzeit zu kurz eingestellt oder der Sitzplatz liegt außerhalb der Präsenzzone. Auch eine zu niedrige Empfindlichkeit kommt infrage. Prüfen Sie zuerst TIME und die Position des Melders. Bei HF-Modellen erhöhen Sie SENS testweise.
Welcher Präsenzmelder ist besser: PIR oder HF?
Beide erkennen Anwesenheit zuverlässig. PIR reagiert auf bewegte Wärmequellen wie den Körper und erfasst nicht durch Wände, ideal bei dünnen Trennwänden. HF-Radar erkennt noch feinere Bewegungen und funktioniert auch verdeckt, kann aber durch Leichtbauwände in Nachbarräume reichen. Die Reichweite lässt sich dann über SENS begrenzen.
Wie viel Strom verbraucht ein Präsenzmelder?
Sehr wenig: Laut Anleitung brauchen Sam, Tim und Pia 0,5 W, Isa 0,9 W und Amy 1 W. Übers Jahr sind das rund 4 bis 9 kWh. Dem steht die Ersparnis gegenüber, weil das Licht nicht mehr unnötig brennt, zum Beispiel wenn beim Verlassen des Raums das Ausschalten vergessen wird.
Ist ein Präsenzmelder teurer als ein Bewegungsmelder?
In der Regel ja, denn die feinere Sensorik ist aufwendiger. In reinen Durchgangsbereichen lohnt sich der Aufpreis nicht, in Büro, Bad oder Werkstatt dagegen schon, weil das Licht dort nicht mehr ungewollt ausgeht.